Stardew Valley

Informationen

Titel: Stardew Valley
Plattform: PC
Publisher: Chucklefish Ltd.
Entwickler: ConcernedApe
Altersfreigabe: --
Medium: digital
Audio: --
Text: Englisch
Genre: Rollenspiel
Spielmodus: Einzelspieler
Online-Multiplayer: Nein
Veröffentlichungsjahr: 2016
Webseite: Offizielle Webseite

Kurzbeschreibung


Stardew Valley ist ein Simulator-RPG-Mix im Stil von Harvest Moon. Wir erben den Bauernhof unseres Großvaters, fahren raus aufs Land und müssen die verwahrloste Farm erst einmal auf Vordermann bringen. Mit verschiedenen Werkzeugen räumen wir Schutt aus dem Weg und benutzen ihn anschließend im Crafting-Menü um nützliche Gegenstände herzustellen. Das Herz von Stardew Valley ist aber natürlich die Landwirtschaft: Wir betreiben Feldbau, versuchen, das ertragreichste Gemüse zu finden oder bauen einen Stall und halten uns Tiere. Ebenfalls können wir unsere Werkzeuge mit der Zeit verbessern oder neue Gebäude erwerben.

Bewertungen

Animation/Zeichenstil

Das Spiel erinnert an ein Retro-Game, die Grafik ist ziemlich verpixelt und die Animation schlicht gemacht.

Handlung

Eine wirkliche Handlung gibt es nicht, da die Aufgaben zum Großteil selbstständiges Handeln verlangen. Man bekommt am Anfang des Spiels in einer Szene mit, wie der Großvater dem Protagonisten einen Brief vermacht, während dieser im Sterbebett liegt. Zuerst denkt der Hauptcharakter nicht daran und möchte sich als Karrieremensch versuchen, doch dann erinnert er sich an die Worte seines Großvaters und übernimmt seine Farm.
Zu Beginn ist es eine mühsame Handarbeit, alles an Unkraut zu jähten und einen schönen großen Platz für die Farm vorzubereiten. Doch wenn man es schließlich geschafft hat und das Ganze läuft, kann man stolz drauf sein.

Charaktere

Es gibt viele verschiedene Charaktere im Dorf. Sie alle gehen ihren gewohnten Tätigkeiten nach und man kann sie alle irgendwo antreffen.Sie sind in genau der gleichen Pixel-Grafik dargestellt, wie der Rest des Spiels.

Musik

Die Musik ist ziemlich einfach gehalten, lädt aber zum Spielen ein und bringt die ganze Retro-Stimmung auf. Sie ist ziemlich einfach gehalten und doch bringt sie einem die Freude im Spiel.

Gameplay

Es hat diese typische PC-Steuerung, die recht angenehm und einfach zu spielen ist, wenn man sich daran gewöhnt hat.

Fazit

Es erinnert in allem an ein etwas älteres Spiel mit der typischen alten Grafik, doch das ist es nicht! Es ist ein völlig neues Spiel, das einem die Welt der alten Spiele zeigt, wenn man sie nicht erleben konnte oder wenn man einfach Lust darauf hat.
Außerdem hat es keine richtige Handlung womit es zu den Indie-Spielen zählt. Doch das hat nicht wirklichen Einfluss auf den Spielspaß. Denn obwohl es keine richtige Handlung gibt, kann man täglich einiges an Dingen erledigen und einen gewissen routinierten Plan entwerfen. Wenn man also Spaß an diesem, und daran eine Farm mühsam aufzubauen, dann ist es das ideale Spiel.
Aber Achtung! Es ist auf Englisch und daher nur für die Leute zu empfehlen, die mit der Sprache vertraut sind! Wer davon nichts hält, sollte es lieber lassen.
Für mich ist es ein sehr tolles Spiel, welches ich immer mal wieder gerne starte. Man sollte nämlich auch wissen, dass das Spiel nur von einer kleinen Gruppe an Entwicklern entwickelt wurde und dennoch gibt es Updates und diese sind sorgfälltig überarbeitet. Derzeit wird auch an einer deutschen Übersetzung gearbeitet.

Vorbestellungen der PS4 und Xbox ONE Versionen sind seit dem 30. November möglich. Ab 14. Dezember ist Stardew Valley dann auch für die PS4 und Xbox ONE erhältlich.

Pokémon Mystery Dungeon: Erkundungsteam Himmel

Informationen

Titel: Pokémon Fushigi no Dungeon:
Sora no Tankentai (jap.),
Pokémon Mystery Dungeon:
Explorers of Sky (eng.),
Pokémon Mystery Dungeon:
Erkundungsteam Himmel (dt.)
Plattform: Nintendo DS, Wii U
Publisher: Nintendo
Entwickler: CHUNSOFT, The Pokémon Company
Altersfreigabe: USK: 0 | PEGI: 3
Medium: Ladenversion (Nintendo DS), digital (Wii U)
Audio: --
Text: Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch
Genre: Rollenspiel
Spielmodus: Mehrspieler (1-2)
Online-Multiplayer: Ja
Veröffentlichungsjahr: 2009 (Nintendo DS), 2016 (Wii U)
Webseite: Offizielle Webseite

Kurzbeschreibung

Du wolltest schon immer einmal wissen wie es ist, ein Pokémon zu sein? Dann finde es heraus, in der Zusatzedition von Zeit und Dunkelheit mit: Erkundungsteam Himmel! Am Strand einer dir fremden Welt wachst du als Pokémon auf und triffst auf deinen Partner. Der Traum deines Partners ist es, der Knuddeluff-Gilde beizutreten, um auf Abenteurreise zu gehen. Gemeinsam mit diesem Pokémon versuchst du also, eure Träume zu verwirklichen und schon bald steht ihr vor einer bedrohlichen Herausforderung, die die ganze Welt ins Chaos stürzen könnte...
Dieser Teil gleicht inhaltich den beiden Vorgänger-Titeln, er kommt jedoch mit ein paar exklusiven Zusatzkapitel und erweiterten Orten!

Bewertungen

Animation/Zeichenstil

Das Spiel ist schon relativ alt, und kommt daher in schlichter 2D-Grafik. Dieser Punkt macht das Spiel nicht unbedingt schlecht, da trotzdem viele Szenen weiterhin gut wirken und den Spielspaß nicht minimieren. Der Zeichenstil ist typisch für Pokémon eher kindlich und sanft, passt also gut und ist sehr schön.

Handlung

Wer noch nie einen Teil von Pokémon Mystery Dungeon gespielt hat wird schnell merken, dass dieses Spiel anders ist als die der Hauptreihe. Dieser Fakt lässt den Teil abwechslungsreicher erscheinen, doch ist er auch genauso gut? Ja, da die Story in diesem Teil besonders glänzen kann. Langsam und gut aufbauend gibt es hier zahlreiche Wendungen, Überraschungen sowie auch einen ständigen abenteuerreichen aber traurigen Touch. Eine Handlung voller Abenteuer, Gefühle und Spaß, die einem in seinen Bann ziehen lässt. Zusätzlich kommt dieser Teil mit zahlreichen Extra-Geschichten, welche die Story noch weiter ausbauen. Nur die große Anzahl an kindischen Charakteren - vor allem in der Gilde - nehmen hin und wieder den Ernst der Geschichte, doch trotzdem bleibt es durchwegs spannend.

Charaktere

Die Charaktere bzw. eigentlich eher die Pokémon haben eine große Vielzahl an Charaktereigenschaften. Besonders die beiden Protagonisten haben eine besonders schöne und gefühlvolle Entwicklung, sowie auch einen Tiefgang. Manche wirken dann auch wieder kindisch, besonders die Gilden-Pokémon. Dafür haben auch die Antagonisten alle interessante Persönlichkeiten und jeder bekam genug Hintergrundinformationen, womit man auch verstehen konnte, warum ein Pokémon so handelte.

Musik

An der Musik gibt es nichts auszusetzen. Vor allem in den Dungeons hat man sich um abwechslungsreiche und coole Musik bemüht, die sich auch echt gut anhört. In Bosskämpfen ist die Musik besonders spannend und zum Schluss gibt es auch noch schöne, melancholische Musik. Das erweiterte Feature einer Jukebox bringt noch die Möglichkeit mit sich, alle Tracks einzeln hören zu können.

Gameplay

Gleich zu Beginn erwartet einem ein Persönlichkeitstest, der darüber entscheidet welches Pokémon man sein wird. Seinen Partner kann man sich dann dementsprechend aussuchen. Im Laufe der Geschichte bildet man also ein Team, erforscht Dungeons, sucht nach Items und neuen Pokémon, die sich einem anschließen, und besiegt Bossgegner. Zusätzlich kann man natürlich auch außerhalb der Geschichte unterschiedliche Missionen erfüllen oder Minispiele spielen. Wer die Mystery Dungeon Reihe jedoch schon kennt wird beim Gameplay wissen, was auf ihn zu kommt.

Fazit

Durch den Release der Pokémon Mystery Dungeon Reihe auf der Wii U hat man nun nochmals die Möglichkeit, diese Spiele zu spielen, sollte man sie vor ein paar Jahren nicht schon gespielt haben. Dies zahlt sich auch garantiert aus, da das Spiel handlungstechnisch einfach grandios ist. Das Gameplay an sich ist auch einzigartig für die Pokémon-Reihe und eine gute Abwechslung zur Hauptserie. Die Musik ist ebenfalls grandios, nur die Animationen wirken mittlerweile veraltet, jedoch nicht schlecht. Ich kann nur jedem dieses Spiel empfehlen, egal ob Pokémon-Fan oder nicht, da es einfach ein Erlebnis ist, das einem für immer im Gedächtnis bleiben wird!

Tokyo Mew Mew (Manga)

Informationen

Titel: Tokyo Mew Mew
Mangaka: Reiko Yoshida (Autor),
Mia Ikumi (Zeichner)
Genre: Comedy, Fantasy, Magical Girl,
Romance, Shoujo
Altersempfehlung: --
Veröffentlichung: 2000-2002
Status: abgeschlossen mit sieben Bänden
Deutsches Format: Ja
Verlag: Carlsen Manga

Kurzbeschreibung

Die 13-jährige Ichigo wollte einfach nur auf ein romantisches Date mit ihrem Schwarm Aoyama, als sie wegen eines Erdbebens plötzlich bewusstlos wird. Ihr selbst ist nichts passiert, doch kurze Zeit später merkt sie, dass etwas an ihr anders ist. Ihr Körper fühlt sich leichter an, sie bekommt auf einmal Heißhunger auf Fisch und beginnt ohne Grund zu miauen. Wie ihr kurze Zeit später von einem mysteriösen Typen erklärt wird, wurde sie in ein Projekt - dem Mew Projekt - verwickelt. Ihre Gene wurden mit der einer vom aussterben bedrohten Katzenart vermischt, und von nun an soll sie sich in Mew Ichigo verwandeln, um gegen Aliens zu kämpfen. Diese haben es nämlich auf die Erde abgesehen und hetzen in Chimären verwandelte Tiere auf die Menschen los. Doch Ichigo ist nicht allein, denn mit ihr wurden vier weitere Mädchen dazu auserkoren, die Menschheit zu retten. Und dann wäre da noch Ichigos Schwarm Aoyama, der von allem nichts mitbekommen darf...

Bewertungen

Zeichenstil

Obwohl der Manga schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat, wirken die Zeichnungen trotzdem gut. Die Charaktere wurden genretypisch mit großen strichartigen Augen und niedlichen Outfits gezeichnet, was auch gut zum Manga passt. Trotzdem merkt man hin und wieder, dass die Proportionen und Feinheiten nicht so perfekt sind und besonders Männer sehen sehr feminin aus.

Handlung

Die Story folgt großteils der eines typischen Shoujo-Mangas. Ichigo ist dazu bestimmt, die Menschheit vor den Aliens zu retten und kann sich daraufhin in ein niedliches Magical Girl verwandeln. Gemeinsam mit den später hinzukommenden Mädchen macht sie also alles und jeden platt und ihre einzige Sorge ist ihr Schwarm. Was die Geschichte angeht ist der Manga oft vorhersehbar, klischeehaft wenn nicht auch kitschig, da es sich meistens fast wie ein reines Liebesdrama anfühlt. Dafür gibt es dann zum Schluss wieder einen echt unerwarteten Twist und auch das Ende kann nochmal ein bisschen überraschen.

Charaktere

Wie auch bei der Story sind die Charaktere ebenfalls sehr typisch für das Shoujo-Genre. Die Mädchen sind allesamt niedlich, kunterbunt und haben ihre individuellen Persönlichkeiten, wo allerdings nur Ichigo wirklich heraussticht, da sie eben die Protagonistin ist. Alle anderen wirken dann wieder nur wie Standfiguren, auch wenn man sich bei Kisshu und Ryo zum Beispiel sehr um eine Entwicklung bemüht hat.

Fazit

Tokyo Mew Mew ist einer der etwas älteren und vor allem unbekannteren Magical Girl Mangas. Das ist auch kaum verwunderlich, da der Manga großteils sehr genretypisch und klischeehaft ist. Die Story schafft nur zum Schluss einen kleinen Twist. Ichigo war als Hauptcharakter ganz gut, zwei andere waren auch noch okay, doch der Rest wirkt dann wieder wie aufgestellt, auch wenn man sich um Charakterentwicklung bemüht hat. Bei diesem Manga steht eben das kindliche Liebesdrama zwischen der Protagonistin und dem Lover eher im Vordergrund, als die Welt zu retten. Die Zeichnungen sind zwar niedlich, aber auch typisch und hin und wieder nicht ganz so perfekt. Wer auf solch niedliche Magical Girls (mit Tierohren!), die die Welt retten abfährt kann gerne reinschauen. Alle anderen werden sich eher langweilen.

Ozmafia!! (Anime)

Informationen

Titel: Ozmafia!!
Genre: Comedy, Fantasy, Romance, Shoujo
Erscheinungsjahr: 2016
Regie: Hisayoshi Hirasawa
Musik: Kimiyoshi Maruyama
Animationsstudio: Creators in Pack
Episoden: 12 (~5min)
Format: Serie

Kurzbeschreibung

Der junge Student Scarlet wechselt gleich zu Beginn der Serie an die sogenannte Oz-Akademie. Dort begegnen ihm nicht nur allerlei interessante Klassenkameraden, sondern auch Lehrer scheinen sehr sonderbar zu sein...

Bewertungen

Animation/Zeichenstil

Niedlich. Mehr kann man hier auch gar nichts dazu sagen. Die Proportionen der Charaktere befinden sich alle im Maßstab von 1:8, was anfangs ungewöhnlich aussieht. Trotzdem sehen die Zeichnungen echt gut aus und die Farben sind besonders schön bunt.

Handlung

Man hat sich hier nicht an die Handlung aus dem Original-Spiel gehalten sondern einfach... irgendetwas gemacht? Die eigentliche Story ist schwer zusammenzufassen, da sie keinen roten Faden hat und einfach Dinge passieren, die man nur wirklich versteht, wenn man eben das Spiel kennt. Das einzige Highlight waren die kurzen Ausschnitte am Ende einer Folge, bei der ein Charakter in der richtigen Proportion quasi "mit dem Zuschauer redet", also ganz wie bei der Visual Novel wo man die Heldin spielt.

Charaktere

Lustigerweise wurde die Protagonistin aus dem Spiel gleich komplett gestrichen und stattdessen ist Scarlet unser Held. Ansonsten gibt es auch allerlei andere Charaktere, die aber allesamt viel zu kurz kamen. Deswegen kann ich kaum etwas zu ihnen sagen, außer dass sie alle sehr süß aussahen und alle sehr unterschiedliche Charakterzüge hatten.

Musik

Die Musik war im Großen und Ganzen komplett unauffällig, was bei fünf Minuten pro Folge nicht ungewöhnlich ist. Das einzig nette Gimmick war der zum Schluss eingefügte Opening-Song des Spiels "I love you more".

Fazit

Hier haben wir also einen Kurz-Anime zum gar nicht so unbekannten Otome Game. Warum die Folgen nur fünf Minuten dauern? Warum die Protagonistin fehlt? Warum praktisch nichts passiert? Tja, das sind alles Fragen, die die Produzenten wahrscheinlich selbst nicht wissen. Auf jeden Fall ist diese kurze Serie nichts Besonderes und nur für echte Fans des Spiels eventuell einen kurzen Blick wert. Allen anderen rate ich dann eher wieder ab.

One Piece: Pirate Warriors 2

Informationen

Titel: One Piece: Kaizoku Musou 2 (jap.)
One Piece: Pirate Warriors 2 (eng./dt.)
Plattform: PS3, PS Vita
Publisher: Bandai Namco Games
Entwickler: Omega Force
Altersfreigabe: USK: 12 | PEGI: 12
Medium: Ladenversion, digital
Audio: Japanisch
Text: Deutsch
Genre: Action/Adventure
Spielmodus: Einzelspieler/Mehrspieler
Online-Multiplayer: Ja
Veröffentlichungsjahr: 2013
Webseite: Offizielle Webseite

Kurzbeschreibung

Es spielt in der neuen Welt, in der der Spieler als Ruffy alte Gegner wiedertrifft, um die plötzlich außer Kontrolle geratenen Freunde wiederzufinden und zurückzuholen. Als die Bande auf einer Insel anlegt und dort auf ungewöhnliche Dials trifft, werden bis auf Nami und Ruffy alle aggressiv. Nach dem Eintreffen der Marine müssen diese sich aus dem Staub machen, weswegen sie ihre Freunde aus den Augen verlieren. So liegt es an ihnen, ihre Freunde zurückzuholen und das Geheimnis der Dials herauszufinden.

Bewertungen

Animation/Zeichenstil

Im Gegensatz zum Vorgänger hat diese sich schon einigermaßen verändert. Was allerdings auch logisch ist, immerhin spielt es in der 'New World' und so muss sich immerhin auch etwas ändern. Der ganze neue Stil der Charaktere hat sich erneuert und das sieht sehr schön aus.

Handlung

Die Handlung fährt nicht nach dem ersten Teil fort, nein. Es ist eine völlig andere Geschichte, weswegen es sie auch so interessant macht zu spielen. Die Strohhut-Crew wird getrennt und nun liegt es an Ruffy alle zurückzuholen. Er muss sich dabei in einigen Kämpfen unter Beweis stellen um jeden seiner Freunde zurück zu holen.

Charaktere

Das Design ist entsprechend zum aktuellen Stand des Mangas bzw. Animes angepasst, und das finde ich ebenfalls sehr gut. Die Charaktere sind auch richtig typisch, nach dem Original, sehr witzig dargestellt.

Musik

Die Musik ist gut eingebaut, ich vergebe auch hier alle Punkte, denn besonders von der Musik bin ich ein Fan. Sie ist abwechslungsreich eingebaut und passt zu der Stimmung.

Gameplay

Es ist angenehm zu spielen, das Kampfsystem ist angenehm und mit ein paar Tastendrücken kann man eine Menge aus dem Charakter herausholen. Es ist vom Schwierigkeitsgrad auch so, dass es nicht zu leicht ist. Man kloppt zwar viele der schwächeren Soldaten um aber der Kampf gegen die Admiräle o.Ä. ist dann auch etwas härter.

Fazit

One Piece: Pirate Warriors ist meiner Meinung nach eine gelungene One Piece- Spielereihe. Die Grafik ist einfach nur episch gehalten, sie hat etwas ganz Eigenes was die Charaktere angeht. Auch die Umgebung sieht gut aus. Die Unterhaltungen zwischen manchen Charakteren ist auch etwas eigen dargestellt, aber trotzdem gut gemacht. Außerdem werden die Charaktere richtig rübergebracht, mit Humor und Ruffys Willen seine Leute zu retten. Das Spiel ist auch für Nicht-One Piece-Fans etwas, da es eine eigene Story hat und man sich nicht mit der Vorgeschichte auskennen muss.

Diablo III - Reaper of Souls

Informationen

Titel: Diablo III - Reaper of Souls (eng./dt.)
Plattform: PS4, PS3, Xbox One, Xbox 360, PC, Mac
Publisher: Activision Blizzard
Entwickler: Blizzard Entertainment
Altersfreigabe: PEGI: 16 | USK: 16
Medium: Ladenversion, digital
Audio: Deutsch
Text: Deutsch
Genre: Action-Rollenspiel, Hack & Slay
Spielmodus: Einzelspieler, Mehrspieler
Online-Multiplayer: Ja
Veröffentlichungsjahr: 2012
Webseite: Offizielle Webseite

Kurzbeschreibung

Das Böse hat die Oberhand... Zwanzig Jahre sind vergangen, seit die großen Übel besiegt und aus der Welt von Sanktuario verbannt wurden. Nun kehren sie dorthin zurück, wo alles begonnen hat: in die Stadt Tristram. Dort müssen sie Gerüchten auf den Grund gehen, ein Stern sei eingeschlagen – ein erstes Zeichen für die Wiedergeburt des Bösen und ein Omen dafür, dass die Endzeit angebrochen ist.

Bewertungen

Animation

Es gibt einzelne, animierte 'Filmszenen' die recht gut gehalten sind. Und auch die einzelnen Charakteranimationen, wenn der Spieler sich bewegt, wurden gut gemacht.

Handlung

Es hat mit den ersten fünf Akten bereits eine lange Story. Mit dem zusätzlichen Reaper of Souls folgen noch weitere, was das Spiel noch länger macht.
Und wie der Name schon sagt, muss man die Welt vor dem Bösen retten.

Charaktere

Man kann zwischen fünf Klassen auswählen, jedoch kann man diese nicht sonderlich gut anpassen, was z.B. die einzelne Kleidung angeht, oder Ähnliches. Allerdings haben die NPCs alle eine eigene Synchronstimme, inklusive dem eigenem Charakter.

Musik

Die Musik wurde stimmungsvoll an die Umgebung angepasst, das ist gut gemacht.

Gameplay

Die Steuerung ist relativ simpel, damit kommt man relativ gut zurecht. Auch das Zusammenspielen online funktioniert sehr gut. Die zufällig generierte Karte ist eine gute Sache, die ebenfalls einen Pluspunkt verdient.

Fazit

Diablo III spielt sich relativ einfach, es gibt kaum Probleme. Das ist eigentlich ja gut, aber für mein Verhältnis auch zu leicht. Man erhält einfach zu leicht seltene Items, das sie dann nicht mehr ganz so selten macht. Unterlevelt kann man auch kaum sein, weil man eigentlich immer die Oberhand bei den Gegnern hat. Ich habe das Spiel gemeinsam mit einem Freund gespielt und das hat schon Spaß gemacht.
Was mich irgendwie gestört hat ist, dass die Charaktere so winzig erscheinen, wenn man da dann nicht nahgenug am Fernseher sitzt, erkennt man nicht alles ganz genau. Aber das wird wohl typisch wegen der PC-Version sein.
Ich hatte keinen der Vorgänger der Diablo-Reihe gespielt, daher war das auch etwas 'Neues' für mich. Und deswegen kann ich es nicht mit den anderen Teilen vergleichen. Einen Süchtigkeitsdrang hat es auf jeden Fall, denn irgendwie muss man durch das Spiel.

Pokémon Sonne und Mond

Informationen

Titel: Pocket Monsters Sun and Moon (jp.)
Pokémon Sun and Moon (eng./dt.)
Pokémon Sonne und Mond (dt.)
Plattform: Nintendo 3DS/2DS/New 3DS
Publisher: Nintendo, The Pokémon Company
Entwickler: GAME FREAK inc.
Altersfreigabe: PEGI: 7 | USK: 0
Medium: Ladenversion, digital
Audio: --
Text: Deutsch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Französisch, Chinesisch, Japanisch, Koreanisch
Genre: Rollenspiel
Spielmodus: Einzelspieler, Mehrspieler
Online-Multiplayer: Ja
Veröffentlichungsjahr: 2016
Webseite: Offizielle Webseite

Kurzbeschreibung

Hast du das Zeug zum Pokémon-Trainer? In Pokémon Mond unternehmen die Spieler eine weitere, abenteuerliche Reise als Pokémon-Trainer. Auf den tropischen Inseln der brandneuen Region Alola gibt es zahllose, bisher unbekannte Exemplare dieser fantastischen Wesen zu fangen, zu besiegen und zu tauschen. Die Spieler stürzen sich in packende Kämpfe und erlernen neue, mächtige Attacken. Sie entdecken Pokémon, interagieren mit ihnen und trainieren sie – immer das Ziel vor Augen, Pokémon-Champion zu werden!

Bewertungen

Animation/Grafik

Die Grafik und Animation der Vorgänger hat sich schon drastisch verbessert, wenn man sich den Vergleich zu Schwarz/Weiß oder Rubin, Saphir und Smaragd ansieht. Doch es wird noch eines draufgehauen, denn jeder Charakter im Spiel hat nun eine realistischere Proportion erhalten. Das lässt sie gleich etwas menschlicher wirken. Auch die Zwischensequenzen sind gut gemacht, es hat einfach etwas Beweglicheres an sich.
Auch die der Pokémon ist nun um einiges besser. Man merkt, dass sie sich von Spiel zu Spiel verbessert.

Handlung

Die Story hat sich neu aufgebaut, jedoch bleibt sie im selben Schema. Man zieht in einen neuen Ort, bekommt dort sein erstes Pokémon und beginnt die Welt zu bereisen. Im Grunde kennt man das als langjähriger Pokémon-Spieler bereits. Jedoch gibt es diesmal statt den Arenen verschiedene Prüfungen durch die man sich kämpfen muss, um voran zu kommen und schlussendlich als Champ aufzusteigen.
Dabei gibt es wie immer eine Gruppe von bösen Leuten, die mit den Pokémon nichts Gutes und noch schrecklichere Ziele haben. Zwischen den Prüfungen und den Rivalkämpfen gilt es daher also auch, die Gruppe aufzuhalten und die Welt zu retten.

Charaktere

Die Charaktere wurden ebenfalls etwas ausgebaut. So hat nun jeder seine eigene, realistische Körperproportion. Das lässt diese gleich wieder etwas lebendiger wirken. Es gibt auch wieder jede Menge Charaktere, vor allem gegen die man kämpfen muss um voranzukommen.

Musik

Es gibt viele neue Tracks, auch was z.B. die Kampfmusik angeht. Man merkt hin und wieder auch, dass die Tracks in Richtung Hawaii gehen. Das merkt man z.B. daran, wenn man zuhört während die Credits runterlaufen.

Gameplay

Das wohl besondere an dem Spiel sind einige der neuen Dinge die nun dabei sind. Darunter ist wohl eines davon, dass die Spiele zeitversetzt sind: Mond ist um zwölf Stunden versetzt und Sonne spielt nach der aktuellen Zeit. Wer also lieber in der Nacht unterwegs ist, hat hier die Chance dazu.
Außerdem geht man nun nicht mehr automatisch in ein Gebäude hinein, dafür muss nun vorher der A-Knopf gedrückt werden. Was etwas umständlich ist, aber man gewöhnt sich dran.
Und dann wäre noch die Übersicht zur Wirkung der einzelnen Attacken auf den Gegner. Am Anfang sah es aus als wäre diese Funktion nervig, aber mittlerweile ist sie echt hilfreich. Vorallem wenn man die Typen der neuen Pokémon nocht nicht kennt. Logischerweise gibt es dann auch noch die editionsspezifischen Pokémon. Das sind aber nur ein paar von vielen tollen Features und Neuerungen in den Spielen.

Fazit

Es ist ein interessantes Spiel, welches schnell den Markt erobert hat. Besonders gut daran sind einige Features, die echt nett und gut gestaltet sind. Jedoch ist es einfach zum Großteil viel zu einfach. Klar hat man zum Glück noch ein paar Kämpfe wo man sich ärgert aber irgendwie hat es dann doch eine Herausforderung. Und die Story ist auch etwas zu vorhersehbar. Da könnte man etwas machen, damit man nicht gleich im vorherein weiß, was passiert. Da merkt man halt doch, dass das Spiel für Kinder gemacht ist. Auch das mit dem A-Knopf an der Tür ist etwas ungewohnt. Wenn man die Erfahrung hat, weiß man wie man in ein Gebäude kommt oder umgekehrt, man sollte halt soweit sein es auszuprobieren. Trotzdem bleiben die Pluspunkte an der schönen Grafik der Umgebung, dass man den Protagonisten wieder gestalten kann und auch, dass man durch PokéPause die Zuneigung zu den Pokemon erhöhen kann. Ebenfalls gut gemacht ist die PokéPlantage, in der man mit Hilfe der Pokemon an viele neue Sachen kommt.
Ein, im Großen und Ganzen, gelungenes Spiel welches jeder Pokémon-Fan zumindest ausprobieren sollte.

The Morose Mononokean

Informationen

Titel: Fukigen na Mononokean (jap.),
The Morose Mononokean (eng./dt.)
Genre: Comedy, Supernatural
Erscheinungsjahr: 2016
Regie: Akira Iwanaga
Musik: Yasuharu Takanashi
Animationsstudio: Pierrot Plus
Episoden: 13 (~24min)
Format: Serie

Kurzbeschreibung

Der stets gut gelaunte Ashiya landet ständig im Krankenzimmer und das seit Schulbeginn. Der Grund? Kurz davor trat er versehentlich auf ein merkwürdig aussehendes Tier, welches sich seitdem an seine Schulter klammert. Das Wesen lässt ihn nicht los, wird von Tag zu Tag größer und kann von anderen Menschen nicht gesehen werden. Ashiya entzieht es jedoch Energie, sodass er ständig zusammenbricht. Zufällig entdeckt er eine geheime Nachricht von einem Exorzisten, der nach einem Assistenten sucht. Er glaubt zuerst nicht an diesen Hokus-Pokus, doch er erhofft sich dennoch Hilfe von ihm und wird darauffhin in eine Welt voller mysteriöser Wesen - genannt Yokai - gezogen...

Bewertungen

Animation/Zeichenstil

In diesem Fall ist beides relativ unauffällig. Der Zeichenstil an sich ist zwar schön, aber unspektakulär. Dasselbe gilt auch für die Designs und Hintergründe, da alles relativ schlicht gehalten wurde. Die Animation schwanken zwischen ständigem unterdurchschnittlich bis knapp durchschnittlich. 3D-Animationen gab es auch, und zwar nur bei den Yokai. Diese passten sich aber gut der Serie an und fielen gar nicht auf.

Handlung

Eigentlich ist die Handlung sogar ziemlich niedlich. Ein Junge wird unbewusst in eine Welt voller Yokai geworfen und gemeinsam müssen sie diesen nun hauptsächlich helfen. Die einzelnen Folgen sind episodisch aufgebaut, sodass man jede Folge einen neuen Yokai sieht der irgendwie Hilfe braucht. Es gibt zwar jede Folge ein echt niedliches Wesen aber die Handlung ist weder wirklich interessant noch tiefgründig. Es ist eine Serie, die halt einfach das ist was die Inhaltsangabe verspricht.

Charaktere

Über die Charaktere an sich erfährt man im Laufe der Handlung leider kaum etwas. Man bekommt quasi zwei wichtige, später ein paar andere, Charaktere hingeworfen die dann eben so handeln wie sie handeln. Charaktertiefe gibt es keine, und Entwicklung schon gar nicht. Die zwei Hauptprotagonisten ergänzen sich jedoch gut, da sie quasi zwei komplette Gegensätze darstellen. Ashiya ist der typische Optimist und Abeno der griesgrämige Pessimist. Gesprochen wurden die beiden auch von tollen und bekannten Sprechern (Tomoaki Maeno und Kaji Yuuki) was die zwei Personen zusätzlich besser wirken lässt.

Musik

The Super Ball hat für diese Serie das Opening übernommen, welches sowohl animationstechnisch als auch soundmäßig gut passt und sich auch gut anhört. Es ist zwar nicht unglaublich aber ganz nett anzuhören. Als Ending gibt es dann noch ein nettes Duett von den Synchronsprechern. Soundtrackmäßig gab es keine erwähnenswerte Musik.

Fazit

The Morose Mononokean gehört zu den Serien, die man anschauen kann wenn man mag aber danach sofort wieder vergisst, sobald man sie durch hat. In allen Punkten weist die Serie durchschnittliche Kriterien auf, sei es nun Animationen, Zeichnungen, Musik oder die Handlung. Die Charaktere sind zwar auch nicht so besonders, aber die beiden Protagonisten sind zwei nette Gegensätze die die Serie angenehm machen. Plus die tolle Arbeit und Wahl der Synchronsprechern. Wer solch eine Story mag oder irgendwas für Zwischendurch sucht kann reinschauen. Grundsätzlich würde ich die Serie aber nicht empfehlen, da sie einfach zu durchschnittlich ist.

Clannad

Informationen

Titel: Clannad
Genre: Comedy, Drama, Harem, Psychodrama, Romance, School, Slice of Life
Erscheinungsjahr: 2007-2008
Regie: Tatsuya Ishihara
Musik: Jun Maeda, Magome Togoshi, Shinji Orito
Animationsstudio: Kyoto Animation
Episoden: 24 (~24min)
Format: Serie

Kurzbeschreibung

Tomoya Okazaki findet sein Leben schon lange nicht mehr spannend genug, um sich für irgendetwas anzustrengen. Die Schule schwänzt er ständig und mit seinem besten Freund Sunohara hängt er meistens ab um Blödsinn anzustellen. Sein Leben ändert sich schlagartig, als er das schüchterne Mädchen Nagisa Furukawa trifft. Nagisa tut sich sehr schwer Freunde zu finden, doch ihre Willensstärke lässt sie nicht aufgeben. Tomoya ist inspiriert und freundet sich schnell mit ihr an, was zu einer Kette von Ereignissen führt mit denen er nie gerechnet hätte...

Bewertungen

Animation/Zeichenstil

Wer von dem Studio Kyoto Animation - auch bekannt für Free! - schon gehört hat, der weiß wie Clannad aussieht. Stets flüssige Animationen, gepaart mit detaillierten und sanften Zeichnungen lässt einem die gute Arbeit erkennen, die KyoAni wieder einmal geleistet hat. Bei dem Stil kann man sich allerdings streiten. Das Studio ist bekannt dafür niedliche Mädchen zu zeichnen, die niedliche Dinge tun, was Clannad auch auszeichnet. Große Augen und niedliche,kleine Mädchen lassen die Serie sehr unschuldig und kindlich wirken.

Handlung

Der Ausgangspunkt wirkt auf den ersten Blick wie eine normale, etwas melancholische Schulgeschichte. Man hat anfangs etwas Probleme, in die Story rein zu kommen, da man noch nicht genau weiß warum der Protagonist tut, was er tut. Im Laufe der Geschichte geht es dann ungefähr so weiter, dass der Protagonist kapitelweise seinen Mitschülerinnen aus der Patsche helfen muss und dabei Freundschaften aufbaut. Die Geschichten an sich sind zwar alle recht nett und süß, doch KyoAni scheint bei Dramen immer etwas zu übertreiben. Auch wenn viele Stellen sehr rührend und melancholisch dargestellt werden, hat man doch auch oft das Gefühl, dass alles etwas erzwungen wird. Noch dazu muss die Serie immer aufpassen, dass die Ernsthaftigkeit und das Drama nicht unter dem ständigen Geblödel der Charaktere leidet.

Charaktere

Wie oben schon erwähnt ist KyoAni einfach gut darin, niedliche Mädchen zu zeichnen. Und so sieht auch 80 Prozent der Protagonisten aus. Einfach niedliche Mädels die so süß sind wie möglich. Zwar haben alle eine andere Persönlichkeit, doch wirklich von tiefgehenden und realistischen Charakteren kann man keinesfalls reden. Tomoya mag zwar als einziger herausstechen und auch im Laufe der Zeit eine interessante und anständige Entwicklung durchgehen, doch wirkliche Ziele oder nachvollziehbare Handlungen werden einem nicht geboten.

Musik

Das Opening "Merumeru" von eufonios ist ein wirklich schönes Stück und passt gut zur Serie, wo es auch passend eingesetzt wurde. Warum man als Ending-Song ein Kinderlied eingefügt hat, mag zwar nicht ganz Sinn ergeben, aber passt gut zum kindlichen Grundthema der Serie. Bei der Hintergrundmusik gibt es nichts auszusetzen. Manche Songs sind echt schön anzuhören, sie passen von der Atmosphäre her gut dazu doch gehen sie auch etwas im chaotischen Geschehen unter.

Fazit

Clannad trägt den Titel als "traurigster Anime überhaupt". Doch wird es diesem Titel gerecht? Nun, das ist gar nicht so einfach zu sagen. Obwohl Kyoto Animation sowohl animations- und musiktechnisch alles richtig macht, sowie auch eine schöne Atmosphäre voller Gefühle entwickelt, will es sich nicht so ganz richtig anfühlen. Der ständige Versuch alles so niedlich, lieb und witzig zu gestalten lässt die Serie an Ernsthaftigkeit leiden. Dazu kommt das Drama, das an sich zwar ganz gut geschrieben ist und die ein oder andere Träne entstehen lässt, aber leider oft erzwungen wirkt. Es gibt Drama wo eigentlich vorher keines war und die unrealistischen Handlungen der Charaktere tragen weniger zur Ernsthaftigkeit bei. Wo wir bei Charaktere sind: viele wirken einfach in dieser Serie nicht passend genug. Nur Tomoya scheint ein anständiger Charakter sein zu wollen, auch wenn er es nicht ganz schafft. Alle anderen wirken eher eindimensional und unrealistisch. Muss man Clannad also gesehen haben? Da der Nachfolger - Clannad After Story - ein bessere und wirklich gute Serie ist, wird man an der ersten Staffel nicht drum herum kommen. Wer das Gute von Clannad sehen will muss sich wohl durch die erste Staffel kämpfen, um After Story verstehen zu können. Eine Taktik, die ich empfehlen würde. Wer allerdings sowieso auf kitschige, niedliche Schulstorys mit Drama steht kann Clannad sowieso ohne schlechtem Gewissen schauen.

Re:Zero -Starting Life in Another World-

Informationen

Titel: Re:Zero kara Hajimeru Isekai Seikatsu (jap.) Re:Zero -Starting Life in Another World- (eng./dt.)
Genre: Action, Drama, Fantasy, Mystery, Psychodrama, Romance
Erscheinungsjahr: 2016
Regie: Masaharu Watanabe
Musik: Ken'ichirou Suehiro
Animationsstudio: White Fox
Episoden: 25 (~25min)
Format: Serie

Kurzbeschreibung

Natsuki Subaru wollte nur eben Snacks im Supermarkt kaufen, als er sich plötzlich in einer komplett anderen Welt wiederfindet. Neben Fabelwesen, Magiern und einer fremden Kultur findet sich der Junge zunächst überhaupt nicht zurecht. Kurzerhand wird er in einen Überfall verwickelt, doch in letzter Sekunde noch von der bezaubernden Satella gerettet. Durch sie findet er einiges über diese neue Welt heraus und erfährt auch etwas über Magie. Das Blatt wendet sich jedoch ganz schnell als die beiden rücklings brutal ermordet werden. Im Sterben liegend schwört Subaru alles zu tun, um Satella zu retten. Nur um kurz darauf wieder am Anfang seines Abenteuers zu stehen...

Bewertungen

Animation/Zeichenstil

Wenn man sich den Zeichenstil von Re:Zero so ansieht, erinnert einem dieser schnell an einen gewöhnlichen Fantasy/Harem-Anime, adaptiert von einer Light Novel. Mit leuchtenden Augen, geröteten Wangen und niedlichen Designs wirkt diese Serie alles andere als ernstzunehmend. Animationstechnisch hat man sich viel Mühe gegeben, denn diese wirken überdurchschnittlich gut. Hier und da hat man Hintergrundcharaktere unauffällig in 3D animiert, aber zusammengefasst waren die Animationen sehr gut.

Handlung

Re:Zero startet wie einer dieser - in letzter Zeit sehr beliebten - "Neue Welt"-Anime (genannt Isekai-Genre) gemischt mit dem Zeitreise-Faktor. Man hat sich weniger Mühe gegeben zu erklären, warum Subaru plötzlich in einer anderen Welt landet. So lebt er nun eben in dieser Welt und scheint kaum Gedanken daran zu verschwenden. Wenn man doch zu dem Zeitreise-Dilemma blickt, gehört dieser Anime zu den besseren seiner Vertreter. Subaru steht diesem Problem nämlich außerdordentlich realistisch und nachvollziehbar gegenüber. Hinzu kommen die ständigen Twists und Überraschungen die einem immer nur raten lassen, was nun schon wieder schief gelaufen ist. Gegen Mitte der Serie nimmt die Spannung dann etwas ab. Es tauchen Charaktere auf, bei denen man eigentlich gar nicht weiß was sie genau vorhaben, manche Folgen wirken sogar planlos dazwischen gequetscht. Da das Original noch dazu nicht zu Ende ist wirkt die Serie unvollständig, darum lässt sich nur auf eine Fortsetzung hoffen, um den fehlenden Teil zu ergänzen.

Charaktere

Was diesen Anime sehr interessant macht ist, was sie aus dem Protagonisten machen. Er setzt einen gewöhnlichen Menschen in eine neue Fantasy-Welt. Subaru kann keine Magie verwenden und ist auch nicht der Klügste, aber durch das ständige Sterben entwickelt er sich weiter. Er versucht die Dinge zu ändern und weiß auch wo er steht, was ihn zu einem guten Charakter macht. Was noch fehlt wäre etwas mehr Persönlichkeit und Hintergrund, da er hin und wieder Dinge tut, die etwas klischeehaft oder einfach nur unlogisch wirken. Das lässt ihn anfangs leider wie einen komplett unernsten Charakter da stehen. Der überwiegend weibliche Anteil an Protagonisten verstärkt den Verdacht auf Harem und Ecchi-Anteile, doch hat man nie das Gefühl, dass es so ausartet denn beide Anteile sind nur ganz selten vertreten. Einige Nebencharaktere bekommen dann doch mehr Tiefgang als anfangs erwartet und wirken sehr gut.

Musik

Grandios! Nicht nur die sehr gute und passende Hintergrundmusik kann überzeugen sondern auch die Intros bzw. Outros. Das von Konomi Suzuki (die man schon aus dem Opening von No Game no Life kennt) gesungene Lied "Redo" sowie das zweite Opening "Paradisus-Paradoxum" von MYTH & ROID wirken nicht nur soundtechnisch sondern auch visuell sehr gut. Auch die beiden Ending-Songs passen gut und leiten eine eher traurige Stimmung ein. Schade ist nur, dass in vielen Folgen beides oft einfach weggelassen wurde.

Fazit

Leider wirkt Re:Zero im ersten Augenblick wie all das, was es eigentlich nicht ist. Auch wenn der häufig vorkommende und überwiegend niedliche Stil, sowie der Großteil an weiblichen Charakteren auf eine schlecht geschriebene Serie vermuten lässt, überrascht die Serie im späteren Verlauf doch sehr. Gerade die Story weist große Pluspunkte im Bereich nachvollziehbare Handlung und Entwicklung auf, ergänzt durch überraschende Wendungen. Der Hauptcharakter zeigt am Anfang noch viele Schwächen, aber er entwickelt sich ständig weiter und kann viele Dinge verändern. Und das ganz ohne übernatürliche Fähigkeiten, die er von irgendwo bekommt. Die Nebencharaktere sind auch ganz nett, ein paar haben interessante Hintergründe bekommen, und ein paar wirken dann wieder wie aufgestellt. Animations- und soundtechnisch ist die Serie auch wirklich sehr gut. Ich kann nur jedem empfehlen, einen Blick in Re:Zero zu werfen und sich selbst davon zu überzeugen!

Corpse Party: Blood Drive

Informationen

Titel: Corpse Party: Blood Drive
Plattform: PS Vita
Publisher: Marvelous USA/XSEED Games
Entwickler: TeamGrisGris, 5pb.
Altersfreigabe: USK: 16 | PEGI: 18 | ESRB: +17
Medium: Ladenversion, digital
Audio: Japanisch
Text: Englisch
Genre: Survival Horror
Spielmodus: Einzelspieler
Online-Multiplayer: Nein
Veröffentlichungsjahr: 2014 (JP), 2015 (EU/NA)
Webseite: Offizielle Webseite

Kurzbeschreibung

Der dritte und somit letzte Teil der Corpse Party-Reihe: Blood Drive. In diesem Teil kommt es nun zum Abschluss, also tauche (erneut) ein in die Welt des Grauens...

Bewertungen

Animation/Zeichenstil

Im Gegenteil zu den vorigen Teilen hat man sich bei Blood Drive dazu entschieden, alles in 3D zu animieren. Diese Animationen sind ganz gut gelungen und lassen die Schule noch viel gruseliger wirken als sonst. Zeichentechnisch hat sich bis auf ein paar neue Sprites kaum geändert. Die Charaktere sind alle im Chibi-Stil designed, welcher aber zur Ernsthaftigkeit der Story nicht viel beiträgt.

Handlung

Die Handlung knüpft genau dort an, wo es in Corpse Party: Book of Shadows mit dem letzten Kapitel endete. Trotzdem hat man bei Blood Drive das Gefühl, dass versucht wird eine eigene Handlung zu erzählen, da besonders Sachiko keine wirkliche Rolle mehr spielt. Oft wird man zwischen einzelnen Szenen hin und her geworfen, ohne etwas steuern zu können, und man weiß nicht was gerade passiert. Deswegen wirkt die Story an vielen Stellen sehr unlogisch. Noch dazu kommt verstärkter Fanservice sowie eine extrem unglaubwürdige Handlung, die sich auch in's Lächerliche zieht. Ebenso wirkt dieser Teil kaum mehr gruselig, da der Antagonist nun ein Mensch ist, die Geister keinen triftigen Grund haben uns anzugreifen und Bad Ends einfach detaillos hingeklatscht wirken. Einzig und allein die Extra-Stories bieten interessante Hintergründe, die für den ein oder anderen sicher interessant sind.

Charaktere

Im Großen und Ganzen sind die Charaktere kaum erwähnenswert geschweige denn "gut". Aus dem Sequel Book of Shadows wurden ein paar übernommen und ausgebaut, sowie auch einige neue Personen hinzugefügt. So ziemlich jeder von denen wirkt jedoch sehr stumpf und lächerlich da sie - aus welchem Grund auch immer - irgendwelche übernatürlichen Fähigkeiten bekamen bzw. auch nie irgendwelche logischen Handlungen zeigten. Bekannte Gesichter gab es auch, jedoch wurden diese nicht weiter ausgebaut und blieben in ihrem typischen Verhaltensmustern. Besonders schade ist, dass ein paar Charaktere dabei sind die ihren Erstauftritt in dem - nur in Japan erhältlichen - Sequel vor Blood Drive hatten, und man deswegen keine Informationen über diese hatte. Pluspunkte gibt es aber trotzdem wieder für die tolle Arbeit der Synchronsprecher!

Musik

Soundtechnisch hat sich kaum etwas geändert. Die Musik stammt wieder hauptsächlich von Asami Imai (Ayumis Sprecherin) sowie Artery Vein. Bei der Hintergrundmusik sind alle Tracks gleichgeblieben, es gibt nur ein paar neue. Aufgenommen wurde das ganze auch wieder von dem speziellen Dummy-Head-Micro, welches eine besonders gruselige Atmosphäre schafft und wie immer sehr überzeugen kann.

Gameplay

Auch beim Gameplay wurde gegenüber der Vorgänger-Titeln etwas geändert. Das Ganze wirkt eher wie ein Rollenspiel, da Horror nicht wirklich vertreten ist und man ständig nur am Rumlaufen ist. Dabei muss man besonders vor bösen Geister aufpassen und auch gelegentlich Bandagen oder Batterien aufheben, um gesund zu bleiben. Dazwischengefunkt wird einem auch ständig mit den ewigen Ladezeiten, die überall sind. Gerade diese Punkte können mit der Zeit besonders nerven, da man oft hin und her laufen muss und so viel Zeit verschwendet. Einzelne Visual Novel-Elemente sind auch noch vorhanden, allerdings erschweren die Animationen das Vorspulen der "Sprechphasen". Wie gewohnt gibt es neben den "True Ends" auch wieder "Bad Ends", sowie typische Game Over falls man stirbt oder der Dunkelheit verfällt. Auch nette Extras wie Kurzgeschichten, eine Bilder- und Musikgalerie oder sogar kleine Nachrichten der Synchronsprechern sind vorhanden.

Fazit

Hier bekamen wir also den dritten und letzten Teil der Serie. Es gibt einige Neuerungen, wie die 3D-Animationen, das Spielsystem und Charaktere. Die neuen Charaktere wirken zwar stellenweise interessant aber schwächeln besonders wegen Logik und Glaubhaftigkeit, während man sich bei bekannten Gesichtern nicht wirklich um eine Entwicklung gekümmert hat. Die Handlung bleibt vom Prinzip her ähnlich, allerdings zieht sie sich in's übertrieben Unglaubhafte und wirkt in vielen Fällen unlogisch. Der verstärkte Fanservice lässt diesen Teil zusätzlich noch lächerlich wirken. Nur die wenigen Extrakapiteln waren tatäschlich interessant. Die langen Ladezeiten sowie die ständige Rennerei wegen Batterien oder Flucht vor Geistern rauben einem dann wieder die Nerven. Für diejenigen, die die ersten Teile nicht besonders mochten oder gar nicht kennen, rate ich ab. Einzig und allein eingefleischte Fans können diesen Teil probieren. Besonders Sammler können sich neben der normalen Ladenversion über zwei besondere Editions freuen: die Ever After Edition sowie die Heavenly Host Edition mit zahlreichen Extras!

Highschool of the Dead

Informationen

Titel: Gakuen Mokushiroku:
Highschool of the Dead (jap.)
Highschool of the Dead (eng./dt.)
Genre: Action, Drama, Ecchi, Harem, Romance
Erscheinungsjahr: 2010
Regie: Tetsuro Araki
Musik: Takafumi Wada
Animationsstudio: Madhouse
Episoden: 12 (~24min)
Format: Serie

Kurzbeschreibung

Während der Schüler Takashi Komuro seiner einstigen Kindheitsliebe Rei Miyamoto nachtrauert, da diese ihr Versprechen brach und mit seinem besten Freund ausgeht, beobachtet er am Eingang der Tokioter Fujimi Oberschule einen seltsamen Zwischenfall. Bei diesem werden die Lehrer, die einen Mann vom Schulgelände fernhalten wollen, unwissend von einem Zombie gebissen und verwandeln sich selbst in jene. Er kann fast nicht glauben was dort vor sich geht, also eilt er in das Klassenzimmer zurück und bittet nachdrücklich seine engsten Freunde die Schule zu verlassen.

Bewertungen

Animation/Zeichenstil

Den Zeichenstil finde ich richtig gut. Auch die Animation läuft soweit flüssig. Es ist ziemlich bunt und übertrieben gehalten.

Handlung

Die Story ist spannend gehalten, jedoch wurde sie nicht abgeschlossen. Mit sowohl spannenden als auch nicht ganz so tollen Szenen ist es in allem ein guter Anime. Es sollte wohl eine ernste Story werden, doch das ist es nicht ganz. Man kann die Situationen nicht immer ganz so ernst nehmen wie sie vielleicht rüberkommen sollten.

Charaktere

Zu den Charakteren in der Serie gehören sowohl Takeshi Komuro als auch Rei Miyamoto, sowie einige Andere, die während der Serie zu der Gruppe dazukommen.

Musik

Das Opening gefällt mir sehr gut, zu Beginn habe ich es andauernd gesuchtet und konnte nicht genug davon bekommen.

Fazit

Ein guter Anime mit dem typischen Apokalypsen-Thema. Wer auf solch eine Serie steht, für den ist sie gut.
Leider etwas am Ernst vorbeigeschossen, denn wenn es ernst rüberkommen sollte ist es nicht immer so. Was allerdings auch nicht unbedingt schlecht sein muss. Es ist immerhin auch ein gutes Zeichen, wenn man bei so einer Apokalypse lachen kann. Auch ein paar typische Ecchi-Szenen sind enthalten. Wenn man allerdings nicht auf Ecchi steht, sollte man sich davon eventuell fernhalten oder ein paar Szenen überspringen.
Dennoch ein Anime den man sicher sehen sollte, wenn man Serien zu diesem Thema mag.

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